Website optimieren für Suchmaschinen und Conversions

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Inhaltsverzeichnis

Hast du deine Website für SEO und Conversions (deutsch: Konversion. Bezeichnet die Umwandlung eines Interessenten in einen Kunden) optimiert?  Falls nicht, bringt dir deine Website nicht die besten Resultate. 

Obwohl SEO und Conversion zwei verschiede Dinge sind, sind sie dennoch eng miteinander zusammen.

Ist deine Suchmaschinenoptimierung gut, ziehst du mehr Besucher auf deine Website und hast mehr Möglichkeiten diese in potenzielle Kunden umzuwandeln. Typischer Weise hat eine Website, wenn sie Conversion-Optimiert ist, bessere Metriken.  So ist die Bounce-Rate (Absprungrate) niedriger und die time on page (Zeit die ein Besucher auf einer Seite verweilt) länger. 
Das sind für Google positive Signale, welche am Ende zu besseren Suchergebnissen führen.
Der folgende Artikel soll dir helfen deine Website für Suchmaschinen zu optimieren, als auch für Conversions.

Für Suchmaschinen optimieren. 5 Gründe

5 Gründe warum du deine Website für Suchmaschinen optimieren solltest

1. Du stellst den Nutzen für deine Besucher sicher

Der Informationsgehalt deiner Seite muss relevant für den Besucher sein und eine gute User Experience (Abkürzung UX, deutsch wörtlich: Nutzererfahrung) bieten. Priorisiere deine Inhalte, die von hohem Wert für den Nutzer sind.
Google’s Suchalgorithmus verwendet mehr als 200 verschiedene Kriterien um zu bestimmen, welche Inhalte es auf der ersten Seite platziert. Dabei folgt Google mit höchster Aufmerksamkeit jenen Signalen, die verraten, dass der Besucher jene Information gefunden hat, nach der er auf der Suche war.

Beim SEO konzentrierst du dich bei der Erstellung deiner Inhalte auf den primären und latent semantischen Suchbegriff. Du erstellst Texte, die der Besucher gerne liest und hilfst Google durch Meta- Informationen deine Seite besser zu verstehen.

Optimierst du deine Webseite für Conversions, liegt dein Hauptfokus darauf, den Besucher zu einer bestimmten Handlung zu führen. Dies könnte der Kauf eines Produktes, oder das Eintragen in einen E-Mail Newsletter sein. Genau wie Google, möchtest du deinem Webseiten-Besucher genau das liefern, nachdem er gesucht hat.

Optimierst du deine Website simultan für Suchmaschinen und Conversions, sorgst du für eine bessere Beziehung der Suchmaschinen zu deiner Website. 

2. Du erhöhst deine Besucherzahl durch organische Suchergebnisse

Eine Möglichkeit Besucher auf die Website zu locken ist bezahlte Werbung (Ads). Der Nachteil ist, dass sobald du aufhörst Geld in die Ads zu investieren, der Besucherstrom abreißt.
Das Verbessern der organischen Suchergebnisse ist hingegen kostenlos und von Dauer. 
Vergleichst du die Konversionsrate der durch die organische Suche kommenden Besucher, mit der durch bezahlte Werbung kommenden Besucher.
Du stellst fest, dass die organische Suche eine durchschnittliche Conversion Rate von fast 15 Prozent, und die des paid Traffics gerade einmal 2 Prozent aufweist.

Dies dauert zwar länger, resultiert aber in einer höheren Conversion und nachhaltigeren Ergebnissen.

3. Du profitierst von bereits existierendem Traffic

Wenn jemand auf deine Seite kommt, willst du nicht, dass dieser nur kurz herum schaut und deine Website wieder verlässt. 
Stattdessen möchtest du einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und dem Besucher die Motivation geben wiederzukommen. 
Zu lernen, die Website für Conversion zu optimieren, heißt die User Experience zu verstehen. Finde heraus, wie der Besucher durch deine Website navigiert. Wohin er scrollt und wie oft er auf Ihren Call to Action (CTA) klickt.
Trägt sich ein User in deine Mailingliste ein, kannst du ihn zu einem späteren Zeitpunkt über Angebote oder bestimmte Aktionen informieren. 

Oder du hast die Möglichkeit ihn aufzufordern eine Produktseite zu besuchen, einen deiner Blogbeiträge zu lesen, oder dir auf einem sozialen Netzwerk zu folgen.

4. Du zwingst deine Website härter zu arbeiten.

Jeder kann eine hübsche Website erstellen. Eine Website die verlässliche Resultate erbringt und Besucher zu zahlenden Kunden konvertiert, nur Wenige.
Die durchschnittliche Conversion Rate aller Industriezweige beträgt gerade einmal knappe 2,5 Prozent, die deiner Website sollte deutlich höher liegen. Dafür ist es wichtig, dass du deine Website-Besucher genauestens kennst und ihnen den Content bietest, den sie suchen und erwarten.

Aber! SEO always comes first! 

Ohne Traffic auf deiner Seite, keine Conversion! Erstelle daher deine Seite reich an wertvollem Content und mit vielen Möglichkeiten deine Besucher in Kunden umzuwandeln.

5. Du gibst deinen Besuchern, was sie erwarten

Stelle dir einmal folgendes Szenario vor: Du besitzt einen Onlineshop, in dem du Schuhe verkaufst. Thomas braucht ein neues paar Schuhe und startet eine Google-Suche für die besten Schuhe für Läufer. 
Du hast einen langen umfangreichen Blog-Beitrag über das Thema Auswahl des Laufschuhs, inklusive Marken-Empfehlungen und Informationen für verschiedene Lauftypen geschrieben.

Thomas stößt auf deinen Beitrag. Und da dieser gut und informativ ist, liest er ihn bis zum Schluss. 
Am Ende des Artikels hast du einen Lead Magneten, der Thomas eine kostenlose Größentabelle zum download anbietet. Alles was Thomas dafür tun muss, ist es sich in deine E-Mail-Liste einzutragen.

Natürlich trägt er sich ein und erhält dafür den kostenlosen Download. Wenige Tage später bekommt er von dir einen Coupon-Code für deinen Onlineshop, zusammen mit ein paar Bildern von tollen Laufschuhen, die in deinem Shop erhältlich sind. 

Das Angebot deckt sich mit seinen Erwartungen und zusammen mit dem Rabattcode entscheidet sich Thomas für den Kauf.

Wie du siehst, geht SEO und die Optimierung der Conversion Hand in Hand.
Sind die Erwartungen deines Besuchers erfüllt, hast du einen neuen Kunden!

Wie du in 8 einfachen Schritten deine Website für Suchmaschinen optimierst

Wie für Suchmaschinen und Conversion optimieren 5 Schritte

Jetzt weißt du über die Wichtigkeit von SEO in Verbindung mit Conversion bescheid. Doch wo sollst du starten? 

Beginne damit deine Seite SEO freundlicher zu machen, um die Besucheranzahl deiner Website zu erhöhen. Die folgenden Schritte helfen dir zum Erfolg. Anschließend kümmerst du dich um die Umwandlung der Besucher, während du kontinuierlich den Content deiner Website up to date hältst und erweiterst.

1. Analysiere deine Website-Daten

Wenn ein paar wenige Besucher deinen Call-To-Action ignorieren, mag es ja kein großes Problem sein. 
Tut es jedoch eine große Prozentzahl deiner Besucher, so solltest du vielleicht ein paar Änderungen vornehmen.

Statistiken über das Nutzerverhalten und Daten der Google Search Console helfen dir ein klareres Bild zu erhalten.

Achte auf die number of sessions, number of unique sessions und die bounce rate. Was diese Werte im Detail bedeuten, werde ich in einem späteren Beitrag behandeln.

Analysiere diese Daten und versuche Muster zu erkennen. Finde heraus wie deine Besucher deine Seite gefunden haben und schaue welche deiner Pages mehr Traffic und Conversions erhalten als andere. 

Finde die Gründe dafür, und versuche das auch auf die anderen Pages deiner Website zu übertragen. Stichwort Reverse Engineering!

2. Mach eine gründliche Keyword-Recherche

Wie für Suchmaschinen optimieren Keyword-Recherche

Vor ein paar Jahren war es noch möglich ein Keyword aus dem Nichts zu holen, einen kurzen 300-Wort-Beitrag zu schreiben und am nächsten Tag damit auf Google zu ranken. 

 

So funktioniert SEO heutzutage nicht mehr!

Programme wie Ubersuggest helfen dir passende Suchbegriffe zu deiner Nische zu finden. 
Suche nach Long-Tail-Keywords (Suchbegriffe bestehend aus mehreren Wörtern), die wahrscheinlich zu den Absichten deiner Kunden passen. Stelle dir vor, warum es von den Leuten gesucht wird und was sie hoffen auf der Seite zu finden.

Starte mit einem weiten Suchbegriff. Nehmen wir an du bist Physiotherapeut und bietest Massagen für Menschen mit Rückenproblemen an. Fange ganz einfach mit dem Keyword Rückenschmerzen an.

für Suchmaschinen optimieren Ubersuggest

Du erhältst eine Liste mit Keywords, welche du auf unterschiedliche Weise filtern kannst. 

Für-Suchmaschinen-optimieren-liste-Keywords

Suche dir davon einige heraus und schreibe lange, in die Tiefe gehende Artikel zu diesen Keywords. 
Biete deinem Besucher so viele Informationen wie möglich.

3. Produziere umfangreichen, wertvollen Content

 

Laut Buffer beträgt die optimale Länge eins Blogposts 1600 Wörter. Bevor du dich für die Länge deines Artikels entscheidest, wirf mal einen Blick auf die Top 10 Resultate für dein Hauptkeyword. 

Sind Beiträge mit mehr als 1600 Wörtern dabei? Dann sollte dein Beitrag ebenfalls so viele Wörter beinhalten.

Die Länge des Artikels ist nicht das Maß aller Dinge. Dennoch sendet es ein klares Signal an Google, dass dein Beitrag mehr Informationen für den Besucher bietet. Wenn viele Besucher lange auf deiner Seite bleiben und bis zum Ende lesen, steigt deine Wahrscheinlichkeit in den Suchergebnissen zu aufzusteigen.

4. Optimiere für On-Page SEO

 

On-Page SEO betrifft Dinge wie Überschriften, URL Slugs, oder Meta Tags deiner Seite. Benutze dein Hauptkeyword in deiner Überschrift. Wenn möglich nahe am Anfang.
Es sollte auch in mindestens einer Unterüberschrift und der URL der jeweiligen Seiten enthalten sein. 
Im gesamten Inhalt der Seite, sollte es ca. 0, 5 bis 2,5 % enthalten sein. 

Versuche nicht drüber zu kommen, damit Google dich nicht als „Keyword-Stuffer“ identifiziert. 
Streue dein Hauptkeyword, als auch verwandte Keywords über deine gesamte Page in Unterüberschriften, Absätzen und Bilder-Alt-Texten ein. Liefere viel Content für jeden Suchbegriff, damit Google versteht worüber du sprichst.

5. Optimiere für Off-Page SEO

 

Off-Page SEO, öfter auch Off-Site SEO, bezieht sich auf externe Optimierungen. Das kann z.B. Social Media Aktivitäten, Gastbeiträge oder Influencer Marketing bedeuten. 

Speziell auf Backlinks werde ich noch im späteren Verlauf des Artikels eingehen. Doch so viel sei gesagt: Links generell haben einen großen Einfluss auf das Ranking.
Links von Seiten mit hoher Autorität haben die größte Wirkung. Backlinks von Seiten mit niedriger Autorität haben weniger Einfluss und können in bestimmten Fällen sogar schaden. 

6. Optimiere deine Website für Smartphones und Tablets.

Die Mehrheit der Menschen surfen mit ihrem Smartphone oder Tablet durchs Internet. Diesen Usern möchte Google natürlich eine gute User Experience bieten, weshalb Google den Mobile-First-Index eingeführt hat.

 Was bedeutet du hast die Chance auf ein besseres Ranking, wenn deine Seite mobile friendly ist.

7. Ladezeiten optimieren

 

Die Ladezeit deiner Website spielt eine große Rolle bei der Conversion, als auch beim SEO.  Wenn du eine Seite besuchst,  die eine halbe Ewigkeit zum Laden braucht, wirst du vermutlich den Zurück-Knopf drücken und dein Glück woanders versuchen. 
Oder du füllst ein Formular aus, und aufgrund langsamer Ladezeiten scheiterst du beim Abschicken der Daten.

Mit Tools wie Google’s PageSpeed Insights, oder GTmetrix hast du die Möglichkeit die Ladezeiten deiner Seite zu überwachen und erhältst wichtige Hinweise, was du zur Verbesserung des Pagespeeds unternehmen können.

8. Sammele hochwertige Backlinks

 

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Backlinks nehmen noch immer einen der wichtigsten Faktoren bei der Optimierung für Suchmaschinen ein. Wenn andere Seiten mit hoher Autorität auf deine Seite verlinken, sendet das ein klares Signal an Google über die Glaubwürdigkeit deiner Website.

Umso reicher dein Backlink-Profil an qualitativ hochwertigen Links wird, um so mehr steigst du in den Suchergebnissen auf.

Gute Backlinks zu bekommen ist nicht einfach und kostet Zeit. Aber die Resultate werden sich bemerkbar machen. 

Kontaktiere andere Influencer und Blogbetreiber in deiner Nische. Teile einen deiner Artikel mit ihnen, indem du auf deren Inhalt verlinkt hast.

Kann SEO die Conversion deiner Website verbessern?

 

Jetzt, wo wir die wichtigsten Punkte zur Verbesserung deiner Rankings durch SEO besprochen haben, was ist mit den Conversions?

Die Resultate werden eine Weile auf sich warten lassen. Insbesondere mit der großen Menge an Informationen die bereits dort draußen liegen. So liegt es an dir hart zu arbeiten um regelmäßig gute und lange Beiträge zu veröffentlichen, dein Backlink-Profil aufzubauen und deine Autorität gegenüber Google zu erhöhen.

Aber wie dem auch sei. Fange am besten sofort an deine Website für Conversions zu optimieren. Wenn du das tust, wirst du auch mit weniger Besuchern bessere Resultate erzielen.

SEO verbessert die Conversion, in dem es das richtige Publikum auf deine Seite lenkt. Wenn du den Sinn und Zweck deiner jeweiligen Seite klar hervorhebst, kann Google sie akkurater, basierend auf der Suchabsicht des Users, ausliefern.

Zusätzlich erhöht sich die Wahrscheinlichkeit zur Conversion durch längere und qualitativ hochwertigere Beiträge. Denn deine Besucher werden den Mehrwert erkennen, welchen du ihnen schenkst und werden dadurch Interesse und Vertrauen aufbauen. 

Sofern du auch ein attraktives Angebot bereithalten, erhöhst du die Chance zur Umwandlung.

Erhöhung der Website-Conversion durch Verbesserung der User-Experience

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User-Experience ist, wie der User deine Seite erlebt und wie einfach er durch deine Seite navigieren kann, um an seine gewünschte Information zu kommen.

Ein gutes Nutzer-Erlebnis hinterlässt einen zufriedenen und dankbaren Besucher.
Um bessere Conversions zu erreichen, konzentriere dich auf die kleinsten Details. 

Untersuche deine Homepage und identifiziere jedes Element, angefangen vom Logo und der Top-Navigation, bis hin zu den Widgets deiner Sidebar. Frage dich, ob es negative Auswirkungen auf deine Conversion-Rate haben wird, wenn du es löschst.

Lautet die Antwort nein, dann beseitige es einfach. Fokussiere dich auf die Aktion, welche der Besucher ausführen soll.

Tools zur Verbesserung der User Experience

 

Nutze Tools wie Hotjar oder Optimizely anstatt ins Blaue hinein zu raten, was deiner Conversion hilft. 

Du denkst vielleicht, ein bestimmtes Element deiner Seite ist notwendig, aber der Report zum Nutzer-Verhalten sagt etwas anderes, dann verabschiede dich einfach davon.

Tests zum Nutzerverhalten geben dir einen tiefen Einblick darin, was der Besucher auf deiner Website tut. Heatmaps zum Beispiel zeigen dir visuell, wo der Besucher am meisten klickt. So kannst du die wichtigsten Elemente deiner Seite dort platzieren.

Fazit

 

SEO kann zu beginn sehr komplex erscheinen. Hast du die Basics, welche ich in diesem Artikel mit dir geteilt habe, aber erst einmal gelernt, hast du schon mal ein gutes Fundament.

Fange an so viele Daten wie möglich zu erheben. Schreibe Sie so viel Content wie möglich, wobei du sicher gehst, dass er a: Deckungsgleich der Interessen und Ziele deiner Besucher ist, und b: Besser ist als der deiner Konkurrenz.

Arbeite an der On-, als auch Off-Page-Optimierung, und gehe sicher, dass deine Website gute Ladezeiten hat sowie  mobile friendly ist. Generiere so viele qualitative Backlinks wie du kannst.

Finde dann heraus, wie du deine Website für Conversion optimierst, um das beste aus deinem generiertem Traffic herauszuholen. Konzentriere dich auf die Verbesserung der User-Experience, durch Einsatz moderner Tools wie Hotjar.

Im Laufe der Zeit wird sich deine harte Arbeit auszahlen, und Google wird dich mit guten Rankings belohnen. 
Außerdem kann auch älterer Content deiner Seite guten Traffic für dich einfahren. Also sieh deine Bemühungen nicht nur für den Augenblick an.

Schreibe stets guten „Evergreen“ Content und du wirst für die kommenden Jahre viele Besucher auf deine Seite ziehen und Conversions generieren.

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