WordPress updaten – manuell oder automatisch

WordPress updaten Anleitung
WordPress updaten - ein leider oft vernachlässigter Punkt bei der Verwendung von WordPress. Sowohl Themes, Plugins, als auch WordPress selber muss regelmäßig geupdated werden. Tut man dies nicht, riskiert man nicht nur Fehler auf der Seite, sondern man öffnet auch Tür und Tor für Angreifer, wovon deine Seite extremen schaden nehmen kann. In diesem Artikel erkläre ich dir wie du WordPress sowohl manuell, als auch automatisch updaten kannst.

Wie mache ich ein WordPress Update?

WordPress updaten manuell, oder durch automatische Updates -diese Möglichkeiten hast du und beide haben Ihre Vor- und Nachteile. Bevor ich diese näher beleuchte, ist es wichtig zu verstehen, dass beim Updaten von WordPress auch einiges schief gehen kann. Es passiert nicht selten, dass nach einem Update die Seite nicht mehr so funktioniert wie sie sollte. So werden zum Beispiel gewisse Elemente der Seite falsch dargestellt, funktionieren nicht mehr Ordnungsgemäß, oder im schlimmsten Falls ist die Webseite nach dem Update nicht mehr erreichbar. Ein Grund, warum es extrem wichtig ist, die eigene Seite vor jedem Update in Form eines Backups zu sichern. Kommen wir nun zu den Vor und Nachteilen der manuellen Updates:

Vor- und Nachteile WordPress manuell oder automatisch zu aktualisieren

Der Vorteil WordPress manuell zu updaten, ist die Kontrolle über den Vorgang. Ich kann mich vorher über Änderungen und mögliche Komplikationen informieren und selbst entscheiden ob ich das Update durchführen möchte oder nicht. Ich kann vorher ein Backup anlegen und im Falle das etwas schief läuft meine Seite zurücksetzen. Ich habe also volle Kontrolle darüber, mache mir aber auch die Mehrarbeit.
Diese Mehrarbeit erspare ich mir, wenn ich WordPress so einrichte, dass Updates automatisch vorgenommen werden. Allerdings gehe ich hier auch ein höheres Risiko ein, dass meine Seite Schaden nimmt. Für welche Methode du dich entscheidest, liegt bei dir. Ich möchte dir in diesem Artikel aber beide Möglichkeiten vorstellen.

WordPress updaten – manuell

Im Folgenden zeige ich dir, wie du WordPress in 5 einfachen Schritten  manuell updaten kannst.

Schritt 1 WordPress Backup erstellen

Man kann es nicht oft genug sagen, wie wichtig das Backup vor dem Aktualisieren der Website ist. Geht etwas schief beim WordPress updaten, haben wir durch das Backup die Möglichkeit die Seite in den Ursprungszustand zurück zu setzen.
Um eine Sicherung anzulegen, gibt es verschieden Plugins, die dir dabei helfen. In dieser Anleitung nutzen wir das Plugin „All-in-One WP Migration“.

Wenn das Plugin installiert ist, wird es dir in der Seitenleiste deines Dashboards angezeigt. Fahre mit dem Mauszeiger drüber und es öffnet sich ein weiteres Fenster. Dort klickst du auf „Export“.

Als nächsten wählst du aus, wohin du deine Sicherung exportieren möchtest. Hier kannst du „Datei“ auswählen, um dein Backup auf deinen Computer herunterzuladen.

Hast du dein Backup erstellt geht es weiter zu Schritt 2.  

Schritt 2: Caching-Plugin deaktivieren

Hast du auf deiner Seite ein Caching-Plugin, dann deaktiviere es nun, da es sonst zu Konflikten bei der Aktualisierung kommen könnte. Nutzt du kein Caching-Plugin, kannst du diesen Teil einfach überspringen.  

Schritt 3: Plugins & Theme aktualisieren

Hast du deine Sicherung angelegt und das Caching-Plugin deaktiviert, kannst du nun die nun an die Aktualisierung deiner Plugins und deines Themes machen. Die Reihenfolge  ist dabei sehr wichtig. Immer Plugins & Theme vor WordPress updaten!
Um deine Plugins zu updaten, gehst du auf Plugins -> installierte Plugins.
Dort findest du zu jedem deiner Plugins die Option es zu updaten.

Gehe nun zu dem Menüpunkt „Aktualisierungen“. Sofern es ein Update für dein Theme gibt, wird es dir dort angezeigt und du siehst ebenfalls die Option zur Aktualisierung des Themes.

Schritt 4: WordPress aktualisieren

Sind deine Plugins und dein Theme auf dem neuesten Stand, ist es nun an der Zeit für das Update von WordPress selbst. Auch dieses wird dir unter dem Menüpunkt „Aktualisieren“ angezeigt.

Schritt 5: Testen

Als letzten Schritt solltest du deine Seite auf jeden Fall auf Fehler überprüfen. Alles ok? Super, du hast deine Seite erfolgreich aktualisiert! 😉

WordPress automatisch updaten

WordPress updaten und das ganz automatisch. Grundsätzlich gibt es dafür zwei verschieden Möglichkeiten.
Möglichkeit eins ist, durch direktes Bearbeiten der „wp-config.php“ und die zweite, auf die ich mich in diesem Artikel beziehen werde, ist durch ein Plugin.

Dafür installierst du dir das Plugin „Easy Updates Manager“. Das Plugin gibt kostenlos, es gibt aber auch eine Premium-Version mit weiteren Funktionen. Für die meisten sollte die Free-Version ausreichen.

Easy Update Manager richtig einstellen

Hast du das Plugin installiert, findest du in deinem Menü den Punkt „Aktualisierungs-Optionen“.Dort kannst du alle Einstellungen für das Plugin vornehmen. 

Wähle unter „Schnellkonfigurations-Optionen  die Option „Alles automatisch aktualisieren“ aus und das Plugin wird sich ab nun um alle Updates für WordPress selbst, dein Theme und deine Plugins kümmern.

WordPress automatisch aktualisieren

Automatische Updates für einzelne Plugins deaktivieren

Wichtig zu erwähnen ist noch, dass du unter dem Menüpunkt „Plugins“ noch die Möglichkeit hast, die automatischen Updates für bestimmte Plugins zu deaktivieren. Dies könnte Sinn machen, falls es sich um ein Plugin handelt, von dem du weißt das es Probleme machen könnte.

Die gleiche Option, gibt es übrigens auch für dein Theme.

Automatische Backups

Regelmäßige Sicherungen deiner Seite solltest du eigentlich sowieso anlegen. Um so wichtiger werden diese allerdings wenn du dein System automatisch updaten lässt. Updraftplus ist ein tolles kostenloses Sicherungsprogramm für WordPress, mit welchem du deine Sicherungen automatisch anlegen lassen kannst.

Fazit

Nun kennst du beide Methoden um dein WordPress auf dem aktuellen Stand zu halten. Du solltest dir aber gut überlegen welche der beiden du anwendest. Sei dir auf jeden Fall bewusst, dass du mit der automatischen Methode ein höheres Risiko eingehst, dass mal etwas schief läuft. Entscheidest du dich dafür alles automatisch zu updaten, solltest du auf jeden Fall auch deine Backups automatisieren.

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